1000 Euro für Herzenswunsch-Krankenwagen: Freiwillige Feuerwehren gaben Spenden von Schnelltestzentrum

Würzburg. Zwei Wochen lang haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Grombühl, Sanderau und Unterdürrbach das Corona-Schnelltestzentrum in der Franz-Oberthür-Schule betrieben zusammen mit den Kollegen von der Berufsfeuerwehr und der Bundeswehr. Jeden Tag waren bis zu sechs, am Wochenende acht Feuerwehrleute – je nach Qualifikation - in der Verwaltung oder beim Durchführen der Tests ehrenamtlich im Einsatz. „Wir haben abgesehen von den eingespielten Abläufen und Strukturen von den Maltesern und der DLRG auch die Idee der Spendenbox am Eingang übernommen und waren überwältigt von dem Ergebnis“, erzählt Sebastian Hämmerling, Zugführer vom Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte (2.v.r). 1000 Euro konnten er und sein Stellvertreter Jan Herrmann (1.v.r.) den Maltesern für ihren Herzenswunsch-Krankenwagen übergeben. „Die Besucher des Testzentrums waren so dankbar, dass es diese Möglichkeit zum Testen gibt, dass sie sehr großzügig gespendet haben“, erklärt sich Hämmerling diese große Spendensumme. Michael Kiesel und Heike Fleischmann (1.u.2.v.l.) von der ehrenamtlichen Malteser Stadtleitung waren ebenfalls sehr beeindruckt und dankten den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz nicht nur für den Herzenswunsch-Krankenwagen sondern vor allem auch für die Unterstützung im Schnelltestzentrum. Die beiden Malteser Führungskräfte waren mit dem neuen Herzenswunsch-Krankenwagen in die Feuerwache des Löschzuges 1 gekommen, um den Kollegen das Fahrzeug zu zeigen, mit dem im vergangenen Jahr schon ein paar Fahrten zu Sehnsuchtsorten von Schwerstkranken und Sterbenden durchgeführt wurden. „Derzeit dürfen wir coronabedingt leider keine Wünsche erfüllen, aber wir hoffen sehr, dass das ganz bald wieder möglich sein wird – mit Eurer Hilfe haben wir jetzt ein schönes finanzielles Polster“, berichteten Kiesel und Fleischmann.