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Malteser Unterfranken

mit Benno Schlereth einen "Retter der ersten Stunde" verabschiedet

25.02.2019
Dank und gute Wünsche begleiten Benno Schlereth (2.v.r.), der nach fast 40 Jahren im Rettungsdienst jetzt in den Ruhestand verabschiedet wurde (von rechts): Rettungsdienstleiter Manfred Kirst, Benno Schlereth, Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann, stellv. Rettungsdienstleiter Dennis Kolbe.

. „Es war eine gute Zeit, die viel Spaß gemacht hat,“ zieht Benno Schlereth nach fast vierzig Jahren im Malteser Rettungsdienst eine gute Bilanz seines Arbeitslebens. Und wenn ein Mitarbeiter nach so langer Zeit solches Fazit zieht, dann freut sich nicht nur der Arbeitgeber. Die Malteser, vertreten durch Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann, Rettungsdienstleiter Manfred Kirst und dessen Stellvertreter Dennis Kolbe, würdigten diese lange Zeit mit viel Lob und Anerkennung für die Lebensleistung von Benno Schlereth. Schlereth war - wie so viele seiner Generation – bereits seit 1972 ehrenamtlich im Malteser Ortsverband Rimpar aktiv gewesen. Vier Jahre als Sanitäter bei der Bundeswehr hatten in ihm dann den Entschluss reifen lassen, sich zum ersten Lehrgang für die Ausbildung zum Rettungssanitäter in München anzumelden. Beste Voraussetzung, um dann 1980 im Malteser Rettungsdienst anzufangen, damals noch in der Rettungswache in der Randersackerer Straße. Im Rahmen seiner Laufbahn wurde er Rettungsassistent und hat seinen Dienst „stets mit Freude und Überzeugung gemacht“, so Schlereth. „Es ist und war immer mein Traumberuf,“ wie er betont - und das trotz der manchmal sehr belastenden Einsätze. „Wenn man sieht, dass eine Person verstirbt, die in einem Auto eingeklemmt ist und man sie nicht rausbekommt, dann hängt einem das schon länger nach,“ erzählt er. Aber es habe auch immer wieder sehr schöne, bewegende Erlebnisse gegeben wie die Geburt eines Kindes im Rettungswagen. Gerne erinnert er sich noch an die Anfänge zurück „wo wir mit Hilfe von Landkarten und Stadtplänen den Einsatzort gesucht haben“. Nicht nur dabei sei ihm immer das Teamwork wichtig gewesen, denn „es hat die Arbeit einfach erleichtert wenn man sich blind versteht beim Einsatz“.

„Eine tolle Leistung, was Sie vollbracht haben. Es gibt nur wenige , die dies so lange in dem anspruchsvollen Rettungsdienst machen,“ sagte Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann während der kleinen Feierstunde. Zum Abschied überreichte Kaufmann zusammen mit Schlereths Vorgesetzte Manfred Kirst und Dennis Kolbe einen mit allerlei guten Dingen gefüllten Präsentkorb verbunden mit „großem Dank, besten Wünsche und Gottes Segen für den Ruhestand“ für den langjährigen Kollegen. Ein bisschen Wehmut schwang beim Abschied schon auch mit, denn „Benno ist ein Retter der ersten Stunde und wird in der Rettungswache auf jeden Fall fehlen!“

 

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