Helmut KNAUS KG Campingparks spendet 5000 Euro für Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen

Die Helmut Knaus KG in Ochsenfurt spendet 5000 Euro für den Malteser Herzens-wunsch-Krankenwagen (von rechts): Michael Kiesel (Malteser Würzburg), Stephanie Reib-le (Malteser Ochsenfurt, Sandra Knaus, Markus Reuß, Ramona Beyer (alle Helmut Knaus KG Ochsenfurt)

Würzburg/Ochsenfurt. „Wir geben seit letztem Jahr keine Weihnachtsgeschenke mehr an Kunden, Partner oder Mitarbeitende, sondern spenden den dafür gedachten Betrag an einen guten Zweck“, so Sandra Knaus, Geschäftsführerin in dritter Generation der Helmut Knaus KG in Ochsenfurt. In diesem Jahr habe man sich für den Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen entschieden, so Knaus bei der Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 5000 Euro an Michael Kiesel, stellvertretender ehrenamtlicher Stadtbeauftragter der Malteser Würzburg, und Stephanie Reible, Stadtbeauftragte der Malteser Ochsenfurt.

Mit ihrem Herzenswunsch-Krankenwagen erfüllen die Malteser Menschen an ihrem Lebensende noch einen letzten Wunsch. „Das kann die Fahrt an die Nordsee oder zu einem Spiel des FC Bayern in der Allianz-Arena sein, weil die Person da ihr ganzes Leben lang schon mal hinwollte, es aber nie geschafft hat“, erzählte Kiesel von bereits durchgeführten Fahrten. Oft seien aber auch Erinnerungen mit den Wünschen verknüpft an Urlaube oder Lebensereignisse. Und dann gebe es die ganz kleinen Wegstrecken, die der Gast zu bewältigen hat, es aber zum Beispiel aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht kann: vom Hospiz noch einmal ins eigene Wohnzimmer oder zum Grab der Ehefrau. Bei allen Wünschen gehe es immer um ein Abschiednehmen vom Leben, meist im Kreise der Familie oder Freunde. Michael Kiesel und Stephanie Reible bedankten sich daher herzlich für die großzügige Unterstützung durch die Knaus KG, denn das ganze Projekt sei rein spendenfinanziert. Die Fahrt ist für den Gast kostenlos. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Fahrten kosteten Geld, auch wenn die Begleiterinnen und Begleiter den Dienst ehrenamtlich erbrächten. Sandra Knaus zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Sanitätskräfte und Hospizbegleiterinnen und – begleiter: „Ich bin jetzt noch mehr davon überzeugt, dass wir den richtige Spendenzweck ausgewählt haben“, sagte sie am Ende des Gespräches.


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